Teilzeithelden

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Karriere mal anders.

Flexible Arbeitsmodelle und Teilzeit-Führung sind sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Ländern noch Themen, welche sprichwörtlich „in den Kinderschuhen stecken“.

Für langfristig erfolgreiche Unternehmen wird es jedoch unerlässlich sein, sich offen gegenüber neuer Führung und zukunftweisenden Arbeitsmodellen zu zeigen, um sich bestmöglich am Markt positionieren zu können und in weiterer Folge gutes Personal anzusprechen.

Kerstin Stöver, Inhaberin, M. Sc. und Teilzeitheldin

Auf folgende Leistungen habe ich mich daher spezialisiert:

Gute Führung hat nicht zwangsläufig etwas mit Präsenz und Vollzeitarbeit zu tun, sondern ist vielmehr eine Mischung aus mehreren Faktoren.

Mehr und mehr Unternehmer erkennen diesen Trend und bieten Ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten an. Teilzeit-Führung ist ein vielversprechendes und äußerst zukunftsbedeutendes Konstrukt und sollte von den Unternehmen mittels Pilotprojekten und Testphasen eingeführt werden.

Mitarbeiter sollten nicht aufgrund ihrer individuellen Arbeitsmodelle benachteiligt werden, wenn sie im gleichen Zug motivierte und vielversprechende Führungskräfte sein könnten, sondern sollten mit Interesse und Offenheit gefördert werden. An dieser Stelle helfe ich Unternehmen, Wege und Lösungen zu finden, wie sie neue Arbeitsmodelle und moderne Führungskulturen gestalten.

Teilzeithelden

Mit regelmäßigen Blog-Beiträgen können Sie an dieser Stelle meine Arbeit verfolgen und stetig neue Informationen zu diesem Thema erhalten.

Warum Teilzeithelden? In der heutigen Zeit ist es in meinen Augen heldenhaft Beruf, Familie und Privates unter einen Hut zu bekommen, wenn dies zugleich auch noch in Teilzeit passiert. Es gibt unzählige Familien, denen jeden Tag der Spagat zwischen Karriere und Familie gelingt, dies sollte zukünftig gefördert und vereinfacht werden.

Während meiner Arbeit und der Forschung zu diesem Thema äußerten Führungskräfte mir gegenüber, dass sie es nicht verstehen können, dass ein Absolvent, frisch von der Universität kommend, nach Teilzeit oder einer Vier-Tage-Woche fragt. Dabei bieten die Unternehmen 30 Urlaubstage, Gleitzeit-Konten und einen flotten Firmenwagen. Doch das ist nicht allein das, woran die Absolventen heutzutage interessiert sind, entgegnete ich. Für sie ist es ebenso von Bedeutung einen Beruf auszuüben, der ihnen Spaß bringt (Ja das gibt es noch!), genügend Zeit für private Vorhaben lässt und nicht in einer 50-Stunden-Woche endet.

Ich bin der Überzeugung, dass je zufriedener ein Mitarbeiter ist, desto bessere Leistungen erbringt dieser in seinem Beruf und desto mehr kann er auch andere Kollegen mitreißen, motivieren und von neuen Ideen überzeugen. Wenn erstmal der Frust an den Schreibtisch gerückt ist, wird es schwer ihn wieder loszuwerden, besser also vorsorgen und zufriedene Mitarbeiter führen, als Nachsorge betreiben zu müssen. Das ist nämlich um ein Vielfaches schwieriger und teurer.

Ferner ist in zahlreichen Interviews für meine Masterarbeit (Teilzeit-Führung – Umsetzbarkeit und Potenziale von alternativen Führungsmodellen) eine ähnliche Aussage getätigt worden. In Teilzeit beschäftigte Mitarbeiter haben fast einstimmig angegeben, dass sie sich über die Flexibilität des Arbeitgebers außerordentlich freuen und dies durch flexibles mitarbeiten honorieren und auch gerne in Ausnahmesituationen länger bleiben, an Urlaubstagen das Handy im Blick behalten und auch sonst gerne erreichbar sind, sodass der Tagesablauf im Büro durch die Abwesenheit nicht gestört wird. Genau diese Einstellung macht Teilzeit-Führung möglich!

In der heutigen Arbeitswelt ist es äußerst mutig, den Wunsch nach einer Teilzeitführungsstelle zu äußern, da es von Größe zeugt, sich fernab der standardisierten Berufswege zu orientieren und mit Kritikern umzugehen. Teilzeitführungskräfte gehören aktuell zu den Pionieren und werden in naher Zukunft unerlässlich für erfolgreiche Unternehmen sein.